Samstag, Dezember 20, 2008

Just [Kollektion] Service Equipment

Planern und Leuchtenhändlern ist es kaum möglich als erste Adresse zum Thema Licht beim Kunden vor Ort präsent zu bleiben.

Service Equipment ist das Zauberwort... Hilfsmittel, die dem Kunden den Umgang mit den Leuchten erleichtern.
Ich biete eine Teleskopstange an, die das sichere, einfache Einstellen von kardanisch-gelagerten Leuchten ohne Leiter zu einem Kinderspiel machen.


Der letzte Arbeitsgang im Ladenbau ist die Dekoration. Nun legt der Betreiber oft noch einmal Hand an die Leuchten, er richtet das Licht auf Ware und Dekoration aus.

Ein überraschend
anwenderfreundliches Hilfsmittel beeindruckt in der Hektik kurz vor der Eröffnung und auch später im laufenden Betrieb.

Wer ein solches Werkzeug seinem Kunden zur Verfügung zu stellt,
beweist "Mitdenken" und kann z. B. durch Aufbringen seiner Kontaktdaten das positive Image auf seinen Namen übertragen, lange in Erinnerung bleiben.


Die dreiteilige Teleskopstange aus eloxiertem Aluminiumrohr wurde aus Komponenten der Fotostudiotechnik entwickelt, ist also auch entsprechend robust und professionell hochwertig.
Zusammengeschoben nur 0,80 m lang, kann also kaum im Wege sein, voll ausgezogen hat es eine Länge von 2,05 m. Damit erreicht man Leuchten bis zu 4,0 m Höhe.

Der Kopf besteht aus einem weichen, hitzebeständigem Spezialgummi (max. 160°C), der auch ein Ausrichten einer aufgeheizten Leuchte gefahrlos möglich macht. Auf Lackierungen oder Schutzgläser hat man sicheren "
Grip" ohne zu beschädigen.

Schon beim Einstellen der Strahler lässt sich die Wirkung der Leuchte aus der Sicht des Kunden beurteilen. Wer Erfahrung mit solchen Arbeiten hat wird sich an das umständliche Hantieren mit der Leiter und dem Hoch und Runter zum Prüfen erinnern.

Ich liefere diese nützlichen Helfer über meine Kunden weltweit an namhafte
Textilfilialisten (Hugo Boss etc.)

Donnerstag, Dezember 18, 2008

[Hugo Boss Flagshipstore] Scanner


Ein besonderes Referenzobjekt ist der Hugo Flagship-Store Berlin in der Rosenthaler Strasse.

Der HUGO-Designer Volker
Kächele entwarf für den neuen Shop ein Modell der Berliner Innenstadt, das sich über eine gesamte Innenwand des neu eröffneten Shops erstreckt.

Wirklich spektakulär wurde die Rauminstallation erst durch das Vorhaben, dieses Modell in seiner gesamten Größe(ca. 16 x 4m) durch einen überdimensionalen "Licht-Scanner" permanent abfahren zu lassen.
 
Die Ausführung begleitete das Architekturbüro Tim Hupe

Bei der technischen Entwicklung galt es Einiges zu beachten.
Die "Lichtmaschine" sollte für einen Dauereinsatz geeignet sein. Das "Scannerlicht" sollte bläulich-
weiß klar und scharf zur Ladenbeleuchtung in Kontrast stehen.
 

Durch eine anspruchsvolle Steuerungstechnik sorgten wir für weiche, automatische Richtungswechsel an den Enden der Fahrstrecke. Durch Stromschienen und Schleifkontakte wurde der Fahrschlitten als auch die LED-Spots im Scannerarm mit Spannung versorgt.

Als öffentlich zugänglicher Bereich durften sicherheitstechnisch keinerlei Risiken eingegangen werden. Dem Kunden wurde dies mit einer Einzelabnahme durch den TÜV vor Ort nachgewiesen.
Auf ein mechanisches Hindernis durfte nur minimale Kraft wirken, da der gesamte Bereich auch Kunden zugänglich war. Zusätzlich sorgten Lichttaster für eine Überwachung des Nahbereichs (20cm um den sich bewegenden Scannerarm) und
berührungsfreie Abschaltung vor Hindernissen.



Im ersten Video habe ich diese Sicherheitsabschaltung bei der Aufnahme zur Demonstrationszwecken ausgelöst.

 
Die
Sicherheitskette wurde ergänzt durch zwei Not-Aus-Schalter.

Insgesamt muss man sagen, erst eine, nah an den Grenzen des Machbaren gelöste Aufgabe hinterlässt wirkliche Erfolgserlebnisse.

Mittwoch, Dezember 17, 2008

[A-Logo] Apotheken-Lichtwerbung

Eine weithin bekannte Herausforderung in der Ladenbaugestaltung:

"Bewährtes bleibt und soll wirken, aber alles soll neu erscheinen"

Entwickelt in Zusammenarbeit mit Walter König entstand ein Lichtwerbung, die sich deutlich von genormten Ansätzen abhebt.

Passanten, die in der Mall eines
ECE-Centers unterwegs sind, als auch Besucher eines benachbarten Ärztehauses benutzen eine Rolltreppe, welche abwärts in die Mall führt.

Von der Rolltreppe kann man die gesamte rechtwinklige Schaufensterfront der Apotheke überblicken.
Aber haben sie schon spannende Apotheken-Schaufenster gesehen?
Unsere Umsetzung... transparentes Acryl wird mittels
Fräsung konturgraviert und diese Gravur wird mittels LEDs aus dem Halteprofil von unten mit rotem Licht versorgt. Das Ganze im Dreieck auf eine VA-Platte montiert. Eine Drehbühne mit Stromübergabe verstärkt die Kristall-Assoziation.



Im Übrigen baue ich solche Schilder auch als synchronisiert
blinkende Displays für mehrfache Anwendung innerhalb eines Ladens mit einstellbarer Taktung.